DONGs Vorstoß in den Nordatlantik
Gestern bewilligte Großbritannien dem dänischen Energiekonzern DONG Konzessionen für die Exploration nach Öl und Gas in einem der vielversprechendsten Gebiete im Nordatlantik zwischen den Shetland Inseln und den Färöern. Dieses Gebiet, in dem DONG die Bohrarbeiten aufnehmen wird, beläuft sich auf 3.400 km2. Es ist damit fast so groß wie das gesamte Gebiet in der Nordsee mit den bis heute in Dänemark entdeckten Öl- und Gasvorräten.
Das Angebot der Briten zeigt deutlich, dass DONG seine Positionierung im Nordatlantik nachhaltig ausgebaut hat, wo das Unternehmen jetzt einer der größten Besitzer von Konzessionen ist. Die bei-den Lizenzen wurden einem Konsortium aus Mitgliedern von DONG, Gaz de France und Dana Pet-roleum angeboten.
Zur gleichen Zeit wurden DONG Anteile an drei weiteren Offshore-Lizenzen angeboten, die je-weils von Chevron Texaco betrieben werden.
Laut dem britischen Department of Trade and Industry sind insgesamt 152 Lizenzen an 99 Firmen vergeben worden. 114 Firmen hatten Anträge für die Konzessionen gestellt. DONG hat alle bean-tragten Lizenzen genehmigt bekommen.
Das Gebiet zwischen den Färöern und den Shetland Inseln ist eines von DONGs wichtigsten Öl- und Gasfeldern. Die anderen beiden befinden sich im dänischen und norwegischen Teil der Nordsee und in der Norwegischen See vor Mittel-Norwegen, wo DONG einen 10%igen Anteil am großen Ormen Lange Feld hält.
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