Demand Response Management Brauerei Braukessel

Potenziale für Demand Response Management in der Braubranche

 

 

​In Zukunft werden sie erheblich davon profitieren, wenn sie ihren Energieverbrauch flexibel an die auf dem Strommarkt vorhandenen Kapazitäten anpassen und so zur Entlastung der Netze beitragen. Die meisten Brauereien haben die Potenziale, die dieser flexibilisierte Stromverbrauch in ihrem Betrieb bietet, jedoch noch nicht entdeckt. Dabei weisen zahlreiche Verbraucher und Prozesse einer Brauerei ein hohes Potenzial für Demand Response Management Plus auf, z.B. der gesamte Prozess der Kühlung, Kältekompressoren, aber auch Blockheizkraftwerke (BHKW) oder Notstromaggregate.  

  • Der Prozess der Kühlung ist sehr stromintensiv – besonders bei der Herstellung von untergärigen Bieren- und verfügt dadurch im Regelfall über genügend vermarktbare Flexibilitäten.

  • Kälteverdichter können im Rahmen von Demand Response Management Programmen innerhalb vorgegebener Temperaturtoleranzen abgeschaltet und erst beim Erreichen des Schwellenwerts wieder automatisch aktiviert werden. Der Stromverbrauch wird auf diese Weise flexibilisiert, ohne die Qualität der Sole oder Produktionsprozesse zu beeinträchtigen

  • BHKWs werden bei Demand Response Management (DRM) wiederum gezielt genutzt, um interne Lasten intelligent zu bedienen und so den Strombezug aus dem externen Netz zu reduzieren

Brauereien setzen thermische Energie im Sudhaus, bei der Flaschen- und Kastenreinigung sowie zur Raumheizung ein. Mit einer geschickten Führung der Energieströme wird schließlich nur bei der Würzekochung zur Erzeugung von Prozessdampf noch Primärenergie benötigt. Um Strom zu sparen, nehmen zudem viele Brauereien in der Nacht die Kälteanlagen für den Gär- und Lagerkellerbereich vom Netz. In Zukunft können die Betriebe im Rahmen von Demand Response Management Programmen alleine mit diesen bereits gelernten Schaltvorgängen erhebliche Zusatzerlöse erzielen.

 

 

Kein unkontrollierter Eingriff in die Produktion Kein unkontrollierter Eingriff in die Produktion

​DONG Energy Demand Response Management Plus bündelt die Energieflexibilitätskapazitäten verschiedener Unternehmen im sogenannten Pooling-Verfahren und vermarktet die Flexibilitätspotenziale der teilnehmenden Brauereien am lukrativen Regelleistungsmarkt. Dabei sind unkontrollierte Eingriffe in die Produktionsprozesse ausgeschlossen. Jeder Schritt wird im Vorfeld abgestimmt und alle produktionsspezifischen Restriktionen sowie zeitlichen Einschränkungen der Unternehmen werden kompromisslos berücksichtigt. Und sollten spontan Veränderungen auftreten – zum Beispiel in der Produktion – kann sofort darauf reagiert werden.

Unser individuell zugeschnittenes DRM-Programm nutzt unter voller Berücksichtigung unternehmenseigener Anforderungen an die Produktion die energetischen Flexibilitätskapazitäten der Brauereien. Die Verfügbarkeit über alle Anlagen und Betriebsprozesse ist so jederzeit zu 100 Prozent gegeben.

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Einfache Umsetzung – keine Investitionen Einfache Umsetzung – keine Investitionen

​Die DRM-Implementierung ist denkbar einfach und erfordert keinerlei Investitionen: Im ersten Schritt werden in den Unternehmen die Flexibilitätspotenziale bemessen. Dazu gehören das Erarbeiten der Schaltpotenziale und Schaltparameter der ausgewählten technischen Einheiten inklusive ihrer Verfügbarkeit und Häufigkeit.

Nach einem erfolgreichen Probebetrieb erfolgt über eine Vereinbarung zur Teilnahme am Demand Response Management Plus die Vermarktung der Flexibilitätsreserven für die vereinbarten Laufzeiten und eine regelmäßige Teilnehmer-Vergütung. Durch standardisierte Anbindungsprozesse ist nur ein geringer personeller Aufwand notwendig.

Zudem bietet Demand Response Management Plus die Möglichkeit, die Kapazitäten modular zu erweitern. Zu einem späteren Zeitpunkt können weitere schaltbare Lasten ganz einfach ergänzt werden.

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