MOMENTUM special: Brauindustrie

​Sehr geehrte Damen und Herren,

 

 

2016 geht in großen Schritten seinem Ende zu – für die Papierbranche ein Jahr sehr uneinheitlicher Entwicklungen: Ging es im Inland und in Osteuropa bei Produktion und Absatz um einige Prozentpunkte nach oben, waren außerhalb Europas deutliche Absatz-Einbußen zu beklagen.

 

Da Analysten für das nächste Jahr wegen der potenziell schwierigeren Marktumstände mit geringeren Gewinnzuwächsen rechnen, lohnt es sich, spitz zu kalkulieren und die Produktionskosten im Blick zu behalten – insbesondere im Energiebereich.
 
Die gute Nachricht: Es sind nicht immer Investitionen im sechs- oder siebenstelligen Bereich notwendig, um die Energiekosten zu optimieren. Mitunter reicht es schon, konsequent die Gelegenheiten zu nutzen, die die Energiewende der Wirtschaft bietet: Unternehmen können durch die Bereitstellung ungenutzter Energiekapazitäten für den Strommarkt Zusatzerlöse erzielen, ohne dafür Geld in die Hand nehmen oder größere technische Umbauten durchführen zu müssen.

 

Mehr zur Frage, wie Sie durch kluges Energiemanagement im kommenden Jahr mehr für Ihr Unternehmen herausholen können, lesen Sie in den nachfolgenden Beiträgen.

 

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen, schöne Festtage und ein erfolgreiches neues Jahr!

 

 

Ihr 

Dr. Enno Wolf

Dr. Enno Wolf, Geschäftsführer DONG Energy Sales GmbH

 

Dr. Enno Wolf
Geschäftsführer
DONG Energy Sales GmbH

 

 

"Energiefresser in Produktionsprozessen ausfindig machen!""Energiefresser in Produktionsprozessen ausfindig machen!"

Der Anstieg der Energiekosten wird in der Papier- und Druckindustrie zu einem immer wichtigeren Faktor in der Frage der Wirtschaftlichkeit von Unternehmen. Mit der „Klimainitiative der Druck- und Medienverbände" unterstützt der Bundesverband Druck und Medien e. V. Betriebe dabei, „Energiefresser" in ihren Produktionsprozessen ausfindig zu machen.

* Julia Rohmann vom Bundesverband für Druck und Medien im Interview.

Frau Rohmann, wie gehen Sie bei der Suche nach energieintensiven Prozessen in den Unternehmen vor?

Die Klimainitiative der Druck- und Medienverbände verfolgt das Ziel, Emissionen zu reduzieren. Dabei spielt die Einsparung von Energie natürlich eine wichtige Rolle und damit wird das Programm auch betriebswirtschaftlich attraktiv für Unternehmen. Teilnehmer der Initiative durchlaufen einen dreistufigen Prozess. Zunächst unterziehen sie sich einer Energieeffizienzanalyse. Diese ist zwar für kleine und mittelständische Betriebe nicht gesetzlich verpflichtend, aber wir fordern diese unabhängig von der Betriebsgröße von allen Unternehmen. Ziel ist es, die größten „Energiefresser" aufzudecken und Maßnahmen zur Reduzierung vorzuschlagen.

Die Emissionen, die sich trotz aller Energieeffizienz nicht vermeiden lassen, können dann kompensiert werden. Mit dem onlinebasierten Rechentool der Klimainitiaitve kann ein individueller CO2-Fußabdruck des Unternehmens oder einzelner Produkte erstellt werden. Der Rechner ist konform zu den Ökobilanznormen ISO 14064 und ISO 14040 und orientiert sich mit seinem Bilanzrahmen stark an den im Greenhousgas-Protocol festgelegten „Scopes". Damit können Unternehmen ihre Emissionen durch Investitionen in Klimaschutzprojekte ausgleichen und dies ihren Kunden auch lückenlos nachweisen.

 

Welche Produktionsschritte haben sich als besonders anfällig für einen zu hohen Energieverbrauch herausgestellt? Gab es da eventuell Überraschungen?

Innerhalb der Energieeffizienzanalyse sind die größten Stellschrauben Druckluft, Beleuchtung, aber auch die Reduzierung einzelner Verbrauchsmaterialien mit vergleichsweise hohen Emissionen.  

In einer Bilanz eines Druckerzeugnisses gehen ca. 80 Prozent der Kohlenstofffdioxid-Emissionen auf das Papier zurück. Dies ist ein Produktionsschritt, auf den die Druckerei wenig bis gar keinen Einfluss hat.

 

Nach der Analyse: Inwieweit unterstützen Sie die Unternehmen dabei, in puncto Energieverbrauch neue Wege zu gehen?

Dies ist sehr stark von dem Unternehmen abhängig und von den vorherrschenden Betriebsbedingungen. Anhand von Checklisten unterstützen wir Betriebe dabei, zu ermitteln, welche Maßnahmen gegen die identifizierten Energiefresser in Frage kommen. Manche setzen dies dann selbst um, andere arbeiten mit speziellen Energieberatern zusammen.

Erstaunlich ist aber immer wieder, dass Energieverbräuche oft schon durch ganz einfache Maßnahmen wie Schulung der Mitarbeiter zum sparsamen Umgang mit Energie reduzierbar sind. Auch eine häufigere oder regelmäßige Kontrolle von Druckluftleckagen führen zu Energieeinsparungen, die unmittelbar messbar sind.

 

Gibt es grundsätzliche Regeln, mit denen die Unternehmen ihren Energieverbrauch senken können?

Tatsächlich gibt es aus meiner Sicht in fast jedem Betrieb Möglichkeiten Energie einzusparen. Die zentrale Frage ist: An welcher Stelle verwendet das Unternehmen wie viel Energie – oder innerhalb der Klimainitiative umgerechnet Kohlenstoffdioxid. Dann kann ich eine Aussage darüber treffen, wieviel ich einsparen kann. Wir liefern dafür das Tool – den CO2-Rechner der Klimainitiaitve der Druck- und Medienindustrie.

 

Weitere Informationen zum CO2-Rechner der Klimainitiative der Druck- und Medienindustrie finden Sie unter

www.klima-druck.de



Julia Rohmann
Julia Rohmann / Bundesverband für Druck und Medien
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"Beim Energieverbrauch doppelt profitieren!""Beim Energieverbrauch doppelt profitieren!"

Bereits im letzten Kurzinterview erklärte Andreas Svendstrup-Bjerre, Senior Energy System Architect bei DONG Energy, welche Potentiale es gibt, Energie intelligent mit Hilfe von Demand Response Management (DRM) zu nutzen.

René Schultke, Sales Engineer bei DONG Energy, erläutert in der heutigen Ausgabe welche energieintensiven Prozesse sich während der Papierherstellung durch gezielte Überwachung des Energieverbrauches optimieren lassen und wie Unternehmen mit flexiblen Lösungen am Regelenergiemarkt teilnehmen können.

Herr Schultke, welche Prozesse in der Papierherstellung benötigen besonders viel Energie?

Die Zellstoffstoff- & Papierindustrie ist in Deutschland einer der größten industriellen Energieverbraucher. Insbesondere die chemischen, thermischen und mechanischen Aufschluss- und Aufbereitungsverfahren der Rohstoffe (Holz oder Altpapier) benötigen zur Halbstofferzeugung besonders viel Energie. In Abhängigkeit vom Stoffdurchsatz und vor allem der Stoffdichte wird die faserstoffhaltige Suspension beispielsweise bei Altpapier von einem Fasergefüge zu Einzelfasern zerlegt.

Bei der eigentlichen Holzstofferzeugung aus Holz werden im teilweise zwei-stufigen Mahlverfahren (Refiner-Verfahren) durchlaufen die Ausgangstoffe eine chemische, mechanische und thermische Vorbehandelung -  die wiederum einen großen Energieaufwand mit sich bringt.

Nach der Stoffaufgabe, Stoffentwässerung und Pressenpartie schließt sich der Trocknungsprozess an. Die Trocknung der erzeugten Papierbahnen ist ein sehr energieintensiver Vorgang. Im Anschluss werden die fertigen Papierbahnen aufgerollt.

 

Wie lässt sich der hohe Energiebedarf während der Papierherstellung kompensieren?

Die Bewertung und Optimierung des Anlagenenergiemanagements in der Rohstoffaufbereitung und im Trocknungsprozess ist ein wesentlicher Bestandteil im Papierherstellungsprozess. Während der Papierherstellung gilt es, den Energieeigenbedarf von Antrieben und die Analyse von Prozessparametern wie  Temperaturen, Stoffdichten und Feststoffgehalte in der Gesamtanlage zu bewerten und energetisch zu optimieren. Das ermöglicht eine effiziente und nachhaltige Nutzung alle Ressourcen. Mit Hilfe des Einsatzes von Flexibilitätslösungen (DRM) von DONG Energy kann zudem noch jeder Kunde ohne Investition in zusätzliche Anlagen- und Maschinentechnik attraktive Zusatzerlöse erwirtschaften. Im Trocknungsprozess zum Beispiel besteht häufig die Möglichkeit, den Betrieb mit Gas durch Strom zu ersetzen und somit ebenfalls überschüssige Energie aus dem Netz abzunehmen. Anlagen der Zellstoffaufbereitung, darunter Schleifer, Refiner und Deinking-Prozesse, sind oft in Pools organisiert. Bei Volllastbetrieb und ausreichenden Büttenbeständen können Unternehmen der Papierindustrie durch kurzzeitige Lastreduktion auf Engpässe im Stromnetz reagieren. Umgekehrt besteht so die Möglichkeit, bei niedriger Betriebslast und einer Überkapazität von Strom im Netz die Produktion hochzufahren.

 

Welche Mehrwert können Unternehmen in der Papierbranche durch den Einsatz von Demand Response Management erzielen?

Bisher folgte die Stromerzeugung dem Verbrauch. Das wachsende Energieangebot durch erneuerbare Energien bringt jedoch einen Paradigmenwechsel mit sich: der Stromverbrauch folgt der Erzeugung. In der Papierindustrie lässt sich durch die Nutzung von Flexibilitäten und deren Vermarktung am Regelenergiemarkt ein attraktiver Zusatzerlös erwirtschaften. Hier setzt Demand Response Management an.

Im Bereich der Papierherstellung  sind nach der Bewertung des Anlagenenergiemanagements die chemischen, thermischen und mechanischen Prozesse in der Papiererzeugungskette umfassend und detailliert zu betrachten. Anschließend erfolgt die Prüfung der Umsetzbarkeit und des Vermarktungspotenzials im Rahmen von DRM. Je nach Verfügbarkeit der Anlage kann die Vermarktung von 1 Megawatt flexibler Verbrauchs –oder Erzeugungskapazität am Regelenergiemarkt bis zu 50.000€ pro Jahr einbringen. Die Kontrolle über die Betriebsabläufe bleibt dabei jederzeit innerhalb des am Regelenergiemarkt teilnehmenden Papiererzeugers. Schaltanfragen lassen sich bei Bedarf immer ablehnen.

Auch bereits vorhandenen Energieerzeugungsanlagen wie Blockheizkraftwerken, Biomasse-Anlagen, Netzersatzanlagen sowie Gas- und Dampfturbinen eignen sich hervorragend für Demand Response Management. Durch das Erhöhen beziehungsweise Absenken der Leistung ist es möglich, je nach Betriebsweise sowohl auf Über- oder auch auf Unterspeisung des Stromnetzes zu reagieren.



René Schultke
René Schultke, Sales Engineer bei DONG Energy
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Bessere Holznutzung könnte Milliarden einbringenBessere Holznutzung könnte Milliarden einbringen

​Sechs Milliarden Euro – diese stolze Summe könnte eine optimierte kaskadische Nutzung von Holz der österreichischen Wirtschaft pro Jahr einbringen. Das jedenfalls zeigt der Verband der Papierindustrie des Alpenlandes in einer neuen Studie – und sorgte damit im September für reichlich Diskussionsstoff.

Hinter dem Begriff der kaskadischen Holznutzung verbirgt sich ein Konzept, das die Nutzungstiefe des Rohstoffs durch Mehrfachnutzung erhöhen soll. Die kaskadische Verwendung zielt durch das Verbinden von stofflicher und anschließender energetischer Nutzung auf eine Steigerung der Ressourceneffizienz ab. Laut österreichischem Papierindustrieverband ließen sich so die gesamten Erlöse von stofflicher und energetischer Verwertung von derzeit 18,4 auf 24,4 Milliarden Euro erhöhen.

 

Dass diese Zahlen nicht ausschließlich auf Euphorie stoßen, liegt an einem seit Jahren schwelenden Konflikt: der Nutzungskonkurrenz zwischen Papierindustrie und Energieerzeugern. So hält beispielsweise die IG Holzkraft, Interessenvertretung der Energieerzeuger auf Basis fester Biomasse, dagegen, der Holzmarkt funktioniere nur durch ein Neben- und Miteinander von stofflicher und energetischer Verwertung. Und: Die kaskadische Nutzung von Holz sei bei den dafür geeigneten Sortimenten längst umgesetzt.

 

Laut IG Holz stünde genügend Holz gleichermaßen für die Energie aus Biomasse und die Papierindustrie zur Verfügung. Ihr Hauptargument: Die Mehrheit des Holzes wird nur energetisch genutzt, wenn es zuvor den stofflichen Nutzungspfad durchlaufen hat oder für die stoffliche Verwertung aus Qualitätsgründen nicht geeignet ist.

 

 

Quellen:
Link 1 // Link 2 // Link 3

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Zahl des Monats

Zahl des Monats - 2.884 Kilowattstunden       

2.884 Kilowattstunden 

 

So viel Energie wird bei der Herstellung von einer Tonne Papier benötigt: 2.884 Kilowattstunden. Das klingt nach viel, aber im Jahr 1965 lag dieser Wert sogar noch bei 6.916 Kilowattstunden – eine Senkung des Energiebedarfs um mehr als zwei Drittel!

 

 

Leistungspreise für Regelenergie

 

 

Überblick über die Leistungspreise für Regelenergie in DeutschlandÜberblick über die Leistungspreise für Regelenergie in Deutschland

In diesem Artikel wird ein Überblick über die Entwicklung der Leistungspreise für die Minuten- und Sekundärreserve in den Jahren 2015 und 2016 gegeben. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf den Monaten Juni - September.

Die Zahlungen für die Teilnehmer am Demand Response Management Programm von DONG Energy setzen sich aus zwei Komponenten zusammen: Der Leistungspreis ist eine feste Zahlung, für die reine Vorhaltung von Regelleistung und die Bereitstellung Ihrer Anlagen. Der Arbeitspreis dient als Zusatzerlös bei tatsächlicher Aktivierung der Anlagen. Dieser Artikel behandelt ausschließlich die Preisentwicklung der Leistungsvorhaltung. Der Leistungspreis zur Bereitstellung der verschiedenen Regelenergieleistungen variiert im Jahresverlauf sowie von Jahr zu Jahr.

   

Leistungspreise für Sekundärreserve

Die Abbildung unten zeigt die Entwicklung der Leistungspreise für die positive und negative Sekundärreserve. Im Vergleich zum Jahr 2015 hat sich der durchschnittliche Leistungspreis kaum verändert, auch wenn er in 2016 größere Schwankungen verzeichnete. Seinen Spitzenwert erreichte die Sekundärreserve Anfang Juni. Trotz des niedrigeren Preisniveaus am Ende der Periode im Vergleich zum Vorjahr versprechen die zuletzt anwachsenden Preise der positiven Sekundärreserve wieder lukrativere Erlöse.

Überblick Leistungspreise für Sekundärreserve 2015 - 2016

Übersicht über den gewichteten Mittelwert der Leistungspreise für die Sekundärreserve im Zeitraum Januar 2015 bis Anfang Oktober 2016. Zu Vergleichszwecken zeigen die beiden Diagramme rechts nur die Monate Juni bis Oktober 2015 bzw. 2016. Bei allen Diagrammen zeigt die Primärachse die Kalenderwoche und die Sekundärachse den Leistungswert pro MW, der den Märkten angeboten wurde. Bitte beachten Sie, dass der Wert auf das ganze Jahr gerechnet angegeben ist, so als habe der Preis pro Einzelwoche dem Preis für alle Wochen des Jahres entsprochen.

 

Leistungspreise für die Minutenreserve

Die Abbildung unten zeigt die Entwicklung der Leistungspreise für die Minutenreserve. Ähnlich wie bei der Sekundärreserve blieben die Preise für die Minutenreserve von 2015 zu 2016 relativ unverändert. Längere Phasen sind zudem durch niedrige Erlöse geprägt. Der Spitzenwert Anfang Juni zeichnet sich jedoch durch ein doppelt so hohes Preisniveau gegenüber dem Vorjahr aus und hielt sich ebenfalls für einen deutlich längeren Zeitraum.

Überblick Leistungspreise für Sekundärreserve 2015 - 2016


Übersicht über den gewichteten Mittelwert der Leistungspreise für die Minutenreserve im Zeitraum Januar 2015 bis Anfang Oktober 2016. Zu Vergleichszwecken zeigen die beiden Diagramme rechts nur die Monate Juni bis Oktober 2015 bzw. 2016. Bei allen Diagrammen zeigt die Primärachse die Kalenderwoche und die Sekundärachse den Leistungspreis pro MW, der den Märkten angeboten wurde. Bitte beachten Sie, dass der Wert auf das ganze Jahr gerechnet angegeben ist, so als habe der Preis pro Einzelwoche dem Preis für alle Wochen des Jahres entsprochen.

1.00000000000000https://assets.dongenergy.com/DONGEnergyImages/DRM_DE/leistungspreise_teaser_SRL_MRL_250x150.jpg, Leistungspreise für Regelenergie in Deutschland 2015 - 20160

"In 4 Schritten zum Zusatzerlös!"

Demand Response Management /Teil 2 

In der vergangenen Ausgabe unseres Newsletters hat Andreas Svendstrup-Bjerre, Senior Energy System Architect bei DONG Energy, das Verfahren Demand Response Management (DRM) und seine Vorteile für die Papierindustrie erklärt. Das komplette Interview finden Sie hier.

 

Heute zeigen wir Ihnen, wie Sie mit DRM in nur vier Schritten Zusatzerlöse generieren können:

 

1. Qualifizierung

Zuerst gilt es, in Ihrem Unternehmen die Anlagen auszumachen, die sich für die Nutzung des DRM-Verfahrens eignen. Diese müssen auf technische Umsetzbarkeit und ihr Vermarktungspotenzial hin geprüft werden. Komfortabel für das Unternehmen: Das übernimmt üblicherweise der DRM-Anbieter.

 

2. Vorbereitung

Im nächsten Schritt erfolgt eine detaillierte technische Bewertung der Anlagen. Das Unternehmen muss hierfür nur die technischen und energiewirtschaftlichen Stammdaten zur Verfügung stellen.

 

3. Probebetrieb

Nach der Installation der Schalt-Box und der Anbindung an die Leitwarte laufen die ersten Testschaltungen. In diesen Zeitraum fällt auch die Präqualifikation – diese Aufgabe nimmt Ihnen der DRM-Anbieter ebenfalls ab.

 

4. Vermarktung

Das Unternehmen vereinbart mit dem DRM-Anbieter Zeiträume, in denen die Anlagen hoch- oder runtergefahren werden, um eine kommerzielle Nutzung möglich zu machen. Der Betrieb gibt nur noch regelmäßig Meldungen zur Verfügbarkeit oder Nicht-Verfügbarkeit ab. Die Vermarktung selbst liegt beim DRM-Anbieter.

 

*Durch Klicken auf die Graphik können Sie die 4 Schritte zur Vorgehensweise von Demand Response Management mit DONG Energy detailliert betrachten.

 

Demand Response Management - Vorgehen

 

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