​Welche Arten von Regelenergie gibt es?

Die vermehrte Integration erneuerbarer Energie und unvorhergesehene Ereignisse belasten das Stromnetz und führen zu ständigen Schwankungen, die ausgeglichen werden müssen. Die Lösung lautet Regelenergie – auch „Regelleistung“ genannt. Die Regelenergie gewährleistet die Stromversorgung bei unvorhergesehenen Ereignissen im Stromnetz. Diese Reserven gleichen die Schwankungen im Stromnetz stufenweise innerhalb von Sekunden (durch die “Primärreserve“), innerhalb von fünf Minuten (durch die “Sekundärreserve“) oder innerhalb von 15 Minuten (durch die “Minutenreserve“) aus. 

 

Einsatz von Regelenergie 

 

​Was sind positive und negative Regelleistungen?

 

Mit dem Einsatz der Reserveleistungen wird die Netzfrequenz gestützt, wenn sie unter 50 Hertz sinkt oder über 50 Hertz steigt. Die Schwankungen in der Netzfrequenz können also zu einer Überdeckung oder einer Unterdeckung der Netzleistung führen. Entsprechend muss entweder zusätzlicher Strom im Netz generiert oder überschüssiger daraus abgeführt werden.

Bei einer drohenden Überdeckung der Netzleistung bedient man sich Negativer Regelleistung. Das bedeutet, dass Stromerzeuger ihre Leistung drosseln oder vollständig herunterfahren, um die Netzstabilität wieder herbeizuführen. Stromverbraucher erhöhen für den gleichen Effekt einfach ihre Last.

Bei einer drohenden Unterdeckung der Netzleistung bedient man sich Positiver Regelleistung. Strom muss dem Netz hinzugefügt werden, um die Stabilität wieder herzustellen. Das bedeutet, dass Stromerzeuger ihre Leistung erhöhen und Stromverbraucher senken in diesem Fall mit dem gleichen Ziel ihre Last.

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Vertriebsleiter

 

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